Vana

Bastinado - was versteht man darunter

Stichwörter: Bastinado, lustvolle Bestraffung , SM-Szene

Bastinado - Die Bestrafung der Sklaven

Bastinado und die Lage des Empfangens

Wer Karl May gelesen hat, der kennt ihn. Sein liebevoller Beiname; "Vater der Fünfhundert". Ali Effendi Abu Hamsah Miah ist kein Fantasieprodukt von Karl May, er ist historisch. Er war ein Mudir, ein hoher Verwaltungsbeamter des Osmanischen Reiches im Sudan, etwa einem Gouverneur vergleichbar. Seinen
Kampfnamen erwarb er sich dadurch, dass er verurteilte Verbrecher zu einer besonders grausamen Strafe verurteilte. Fünfhundert Schläge auf die nackten Fußsohlen. Das kam der Todesstrafe gleich, zumindest aber konnte sich der Delinquent davon nicht mehr erholen. Diese Art der Bestrafung hat ihren
eigenen Namen, Bastinado oder Bastonade. Von den Mongolen in den Nahen Osten gebracht ist die Bastonade bis heute eine beliebte Strafe im ganzen Orient bis hin nach China. Geschlagen wird mit einem Stock, italienisch Baston, und von diesem Wort hat die Bastonade ihren Namen.

Aber lassen Sie uns etwas weggehen von der Strafe die für ihre Härte bekannt und gefürchtet ist. Betreten wir ein Gebiet in dem sich die Bastonade bei Vollstrecker und Opfer größter Beliebtheit erfreut. In der SM-Szene wird die Bastonade als lustvolle Bestrafung gerne praktiziert. Bei ihr kann sich das Spiel um Macht und Ohnmacht ganz besonders gut entfalten. Allein die Vorbereitung auf die Züchtigung kann sehr reizvoll sein, müssen doch die Beine hoch gestreckt und die Füße fixiert werden. Soll man das Opfer lieber auf den Bauch oder doch auf den Rücken legen? Im Orient bediente man sich einer Bank die in der blumenreichen Sprache des Morgenlandes liebevoll "Kamel der Schmerzen" genannt wurde. Der Delinquent legte sich mit Bauch auf die umgedrehte Bank, dann wurden seine Unterschenkel und seine Füße an den Tischbeinen festgebunden. Auch die Hände und der Kopf lassen sich mit diesem "Kamel der Schmerzen" gut ruhig stellen. Ist das Opfer dann in dieser "Lage des Empfangens", dieser Hal el Kabil, wie der Orientale sagt, dann kann die "Bestrafung" des Sklaven oder der Sklavin beginnen. Wer es andersherum lieber mag, legt das Objekt seiner Begierde auf den Rücken und fixiert mit einem Strick vom Nacken über die Kniekehlen, erst einmal die Beine. Ein Kissen unter dem Po macht es etwas bequemer. Dann werden die Arme noch hinter den Kniekehlen verschnürt und die Füße zusammen gebunden. Nun muss man nur noch dafür sorgen das die Person nicht seitlich weg rollen kann.

Aber schön sacht beginnen. Der menschliche Fuß hat 26 Knochen, eine Menge feiner Muskeln und sehr viele Knorpel. Anders als beim Gesäß, der Nummer eins bei Bestrafungen, hat der Fuß keine kompakte Muskelmasse. Es ist sehr schnell passiert, dass man mit einem schweren Stock diese oftmals kleinen Knöchelchen und Knorpel ernsthaft verletzt.

Also deshalb Hände weg von schweren Stöcken. Sie haben zu viel Masse und sie sind schwer zu dosieren. Zum Zwecke der Erzeugung von Lustschmerz ist ein Ledergürtel, dünne Weidenruten, oder auch ein dünner Haselnusszweig eindeutig die bessere Wahl. Auch Peitschen oder Reitgerten erfüllen den Zweck der lustvollen Tortur sehr gut. Schon mal an Brennnesseln gedacht?

Übereinstimmend berichten die submissiven "Opfer" der Bastinado von starken Lustgefühlen wenn der Peiniger dabei sachte und behutsam, aber auch ausdauernd vorgeht. Sogar von der Verbesserung von Krankheitsbildern wird berichtet. Nun, da mag was dran sein. Der Fuß in seiner ganzen Fläche ist von den Reflexzonen her gesehen ein Abbild des Körpers. Also kann eine gefühlvolle Bastinado die beste Reflexzonenmassage sein, die man sich denken kann.

Hübsch? Wir suchen neue Models und Schauspieler.
Jetzt einfach zum Casting anmelden