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• Fotomodel Ratgeber

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Informationen rund um das Thema Fotomodel

Fotomodel zu sein wäre für viele Menschen eine besondere Selbstbestätigung, denn als Fotomodel ist man das Maß für das, was im Allgemeinen als perfekte Erscheinung gilt.

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Wer ein gesundes, makelloses und charismatisches Aussehen hat und die richtigen Proportionen aufweisen kann, verfügt über die körperlichen Vorraussetzungen, die nötig sind, um Fotomodel werden zu können. Im Gegensatz zu Models, die auf dem Laufsteg arbeiten wollen, muss man als Fotomodell keine bestimmte Größe haben. Welche speziellen Attribute erforderlich sind, hängt von den Anforderungen der Auftraggeber ab. Man kann auch Fotomodel für einen bestimmten oft nachgefragten Köperbereich werden, beispielsweise für Beine, Hände, Füße, Zähne oder Gesicht. Umgekehrt ist es also für ein Fotomodel, um für möglichst viele Aufträge geeignet zu sein, wichtig, ein objektiv hübsches Gesicht, gesunde gerade Zähne, schlanke Hände, schöngeformte glatte Beine und ästhetische Füße zu haben. Wer diese Eigenschaften besitzt, hat keinen Grund, sie den Kameras der Werbefotografen vorzuenthalten.

Fotomodel als Beruf

Wer hauptberuflich als Fotomodel arbeiten möchte, braucht mehr als gutes Aussehen und die richtigen Maße. Um dauerhaft Aufträge zu bekommen, muss ein Fotomodel zuverlässig, pünktlich und diszipliniert sein. Zudem sind Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit und eine gute Kondition Eigenschaften, die jedes Fotomodell besitzen sollte. Erschöpfung durch langes Verharren in einer Position darf einem Fotomodell nicht anzusehen sein. Geduldiges Warten vor Castings und vor Fotoaufnahmen gehört zu den häufigsten Übungen im Alltag eines Berufsfotomodels. Auch ein komplettes Umstyling und zeitraubendes Schminken müssen von einem Fotomodell in Kauf genommen werden. Dennoch gibt es Grenzen, die ein professionelles Fotomodel, bezüglich der Arbeit mit einem neuen Kunden, setzten sollte. Die Tatsache, dass das Fotomodell oft vom Scheinwerferlicht geblendet wird und nicht in der Lage ist zu sehen, was sich in den im Dunklen liegenden Bereichen des Raumes abspielt, kann von unseriösen Kunden leicht ausgenutzt werden. Deshalb sollte man möglichtst nie allein zu einem neuen Kunden gehen. Falls einem schon im Vorfeld etwas komisch vorkommt, sollte man den Termin lieber absagen. Kommt es während eines Shootings zu Belästigungen, kann man als professionelles Fotomodell die Location verlassen und zu verstehen geben, dass man so nicht arbeitet.

Physiognomische Eigenschaften eines Fotomodels

Dass für ein Fotomodel die Körpergröße nicht so ausschlaggebend ist, wie für ein Laufstegmodel, heißt nicht, dass Äußerlichkeiten hier weniger von Belang sind. Im Gegenteil. Bei einem Fotomodel wird auf die Physiognomie sogar mehr Augenmerk gelegt, als bei einem Laufstegmodel. Eine ausdrucksvolle Mimik zu haben und unverwechselbar zu sein, gehört zu den entscheidenden Vorraussetzungen die man mitbringen muss, um ein Fotomodel werden zu können. Zusätzlich wird im Allgemein auf einen großen, gut geformten Mund, hohe Wangenknochen, eine gerade schmale Nase und ein schönes Profil wert gelegt. Bei Männern ist zusätzlich ein kräftiges, markantes Kinn, möglicherweise mit einem Grübchen, von Vorteil. Wer diese Attribute besitzt, hat als Fotomodel gute Karten. Es gibt jedoch keine Norm, der ein Fotomodell unbedingt entsprechend muss. Wichtig ist, ein bestimmter Typ zu sein und die richtige Ausstrahlung zu haben.

Die richtigen Model Maße

Wer sich bei einer Agentur oder direkt bei einem Kunden als Fotomodel bewirbt, muss seine genauen Körpermaße (Größe, Brustumfang, Taillenweite, Hüftweite) angeben. Kunden und Agenturen haben bezüglich dieser Maße bestimmte Wunschvorstellungen. Die Maße sind ein wichtiges Kriterium dafür, ob eine Person als Fotomodell in die Kartei aufgenommen wird und Aufträge bekommt. Auch wenn es für einige Arten von Fotomodels, wie beispielsweise für Gesichtsmodels, nicht im Vordergrund steht, eine Wespentaille zu haben, gibt es immer wieder Kunden, die für spezielle Aufträge darauf bestehen, ein Model mit nicht mehr als 60 cm Taillenumfang zu buchen. Solchen Wünschen können viele Mädchen und Frauen von Natur aus niemals gerecht werden, weil ihr Knochenbau keiner so geringen Taillenweite entspricht. Auch wenn die Personen bis auf die Knochen abgemagert sind, würde die Taille noch zu breit sein. Ein etwas breiterer Körperbau ist nicht immer das Resultat von Speckröllchen, falscher Ernährung und wenig Sport. Man sollte also auf keinen Fall den Fehler machen, um jeden Preis abspecken zu wollen. Wenn der Körperbau dem Berufswunsch, Fotomodel zu werden, entgegensteht, sollte man das akzeptieren. In der Regel sind wenige Zentimeter "zuviel" auf den Hüften jedoch für ein Fotomodel kein Problem.

Die ersten Schritte

In Großstädten und an Ferienorten werden hübsche Menschen oft von Fotografen angesprochen, die von ihnen Bilder machen wollen. Doch die wenigsten Fotomodels sind auf diese Weise entdeckt worden. Zudem haben nicht alle Fotografen die Verbindungen, die erforderlich sind, um jemandem Aufträge als Fotomodell zu verschaffen, sondern sie wollen mit den Bildern nur Werbung für sich selbst machen. Doch in jedem Fall, kann jemand, der oft von Fotografen angesprochen wird, sicher gehen, sich als Fotomodell zu eignen und ein Bewerber zu sein, wie ihn sich die Agenturen wünschen. Doch zunächst muss das potentielle Fotomodell selbst aktiv werden. Für die erfolgreiche Bewerbung ist eine Setcard erforderlich. Die Setcard sollte einige sehr gute, professionelle Fotos und Empfehlungen enthalten. Die Empfehlungen bekommt man von Leuten, für die man schon einmal als Fotomodell gearbeitet hat. Das können beispielsweise Fotografen, die ein Werbefoto für das eigene Geschäft erstellt haben oder Friseure, bei denen der Bewerber Frisurmodel war, sein. Es ist vorteilhaft, Fotos von solchen kleinen Jobs der Setcard beizufügen. Die Setcard kann dann an Agenturen oder Katalog-Verlage, die Fotomodels suchen, gesendet oder persönlich abgegeben werden. Bei Interesse nehmen diese dann die Bewerber in ihre Kartei auf. Für jede weitere Bewerbung sind wieder die Fotos bereits absolvierter Aufträge ausschlaggebend. Deshalb ist es wichtig, alle Bilder von Fotoshootings zu sammeln. Solche Sammlungen nennt man Portfolio. Bei künftigen Bewerbungen kann dann dieses Portfolio abgegeben werden. Für jeden vermittelten Auftrag berechnen die Agenturen dem Fotomodel bis zu 30 Prozent Provision. Sehr junge Fotomodels sollten sich von Verträgen mit Agenturen oder Kunden Kopien aushändigen lassen und sie vor dem Unterzeichnen gemeinsam mit einer erfahrenen Person lesen

Versicherung als Model

Fotomodels haben keine regelmäßigen Arbeitszeiten und oft auch kein regelmäßiges Einkommen. Deshalb ist es für sie schwer, eine Kranken- und Rentenversicherung abzuschließen. Viele Fotomodels haben keinen Versicherungsschutz. Deshalb sollte beim Vertragsabschluss mit einer Modelagentur darauf geachtet werden, dass die Agentur für den Versicherungsschutz aufkommt. Ist das nicht der Fall, hat das Model die Möglichkeit, sich bei der Künstler-Sozialkasse zu versichern, die einen großen Teil der Renten- und Krankenversicherung übernimmt, sofern das Model nachweisen kann, durch die Arbeit als Model ein bestimmtes monatliches Mindesteinkommen zu erzielen. Wer nur sehr selten und unregelmäßig Aufträge bekommt, sollte lieber ein Studium aufnehmen und sich als Student versichern.

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