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Model werden | Wie werde ich Model?

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Stylished erklärt: Wie kann ich Model werden? Welche Schritte gehen Newcomer Models und Topmodels, um Model zu werden.

Wie kann man Model werden? Casting für Newcomer Models. Körper und persönliche Einstellung - Grundlegende Voraussetzungen, um Model werden zu können.

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Spätestens seit dem Erfolg entsprechender Casting-Formate im Fernsehen, nimmt die Anzahl potentieller Bewerberinnen im Model-Business regelmäßig zu, immer mehr hübsche Mädchen und Jungs möchten Model werden. Immer mehr weibliche und männliche Jugendliche auf der ganzen Welt, wollen Model werden. Vor allem viele junge Mädchen sehen den Beruf des Models als attraktive Alternative zu anderen Jobs, brechen daher häufig Schule, Ausbildung oder Hochschullaufbahn ab.

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In ihrer Euphorie vergessen viele jedoch, dass einige Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als Model schlicht vorhanden sein müssen.
Dazu gehören beim Model werden in aller erster Linie körperliche Bedingungen. Hier spielen nicht nur die Größe, die ein Minimum von etwa 177 Zentimetern betragen sollte, und die jeweiligen Maße eine Rolle. Diese sollten in passender Proportion zur Körpergröße stehen.
Weitere wichtige Faktoren, die durchaus eine wichtige Rolle spielen, sind die Verfassung von Haut und Haaren. Beides sollte gepflegt und gestärkt erscheinen, damit sie später die ideale ‘Leinwand’ für Stylisten ergeben.
Natürliches Aussehen ist für jeden Nachwuchsmodel der Schlüssel zum Model werden. Jeder, der sich für eine solche Laufbahn entscheidet, sollte daher auf Piercings und großflächige Tattoos verzichten. Zwar lassen internationale Topmodels wie Omahyra Garcia Mota und Freja Beha Erichsson das Gegenteil vermuten. Jeder Newcomer, ob männlich oder weiblich, sollte sich jedoch darüber bewusst sein, dass die Anzahl seiner Aufträge, bei denen er eingesetzt werden kann, so verringert wird. Das kann dazu führen, dass viele Modelagenturen ablehnend reagieren.
Ähnliches gilt für gefärbte Haare. Unnatürlich wirkende Schnitte oder Farbsträhnen können sich beim Vorstellen bei einer Modelagentur oder beim Bewerben um einen Job als Model nachteilig auswirken. Ideal hingegen sind natürliche Töne wie dunkles oder helles Braun oder Blond. Auch rot- und schwarzhaarige Kandidaten sind gern gesehene Exoten.
Im Zeiten des Hungerwahns sollten sich angehende Models außerdem nicht vorwiegend zur einer schlicht magere Erscheinung machen, um Model werden zu können. Sport und gesunde Ernährung ergeben hingegen einen gefragten Körpertyp.
Disziplin und Gesundheitsbewusstsein sind außerdem ein Muss. Das Klischee vom ständig feiernden Model mag den Berufswunsch vieler junger Menschen in diesem Bereich gestärkt haben, entspricht jedoch häufig nicht der Realität. Viel Schlaf, eine gesunde Ernährung, regelmäßiger Sport und der weitgehende Verzicht auf Alkohol und Zigaretten sind wichtige Voraussetzung für ein tadelloses Aussehen und das Überstehen stressiger Tage.

Die Szene kennen - Hilfreiches Know-How für jeden, der Model werden möchte

Wie es auch für andere Berufsgruppen üblich ist, sollten Namen, typische Abläufe und weitere Charakterzüge des Modebusiness bekannt sein. Erworbene Kenntnisse aus entsprechenden TV-Formaten können ein Anreiz sein, sich mit der Industrie auseinander zu setzen, sind jedoch nicht ausreichend.
Kleinere und größere Labels sowie Modeagenturen sollten bekannt sein. Es kann außerdem hilfreich sein, sich über Designer, ihre Kollektionen und ihren bevorzugten Typ Model zu informieren.
Zwar sind diese Voraussetzungen nicht notwendig, doch sie können durchaus hilfreich sein. Denn so kann beim Model werden herausgefunden werden, wo der eigene Typ gefragt ist, welche Modelagenturen in welcher Stadt angesteuert werden können und weiteres.
Dieser Einblick in die schillernde Modewelt kann durchaus spannend und faszinierend sein, ein gewisses Interesse an der Fashion-Industrie ist also praktisch. Es sollte jedoch nicht der einzige Grund sein, Model zu werden. Denn besonders junge Mädchen interessieren sich für die glamouröse Textilbranche und wählen den Beruf des Models aufgrund ihrer äußeren Vorzüge und weil sie nur wenige andere Berufsbilder aus der Branche kennen. Für all diejenigen, die sich also für den Beruf interessierten aber nicht sicher wissen, ob der Job tatsächlich zu den eigenen Vorstellungen passt, für den könnte ein Praktikum in einer Modelagentur Aufschluss geben. Hier kann viel über das Berufsbild des Models und typische Abläufe gelernt, aber auch ein allgemeiner Einblick in die Modeindustrie erlangt werden, aus dem sich viele neue Möglichkeiten ergeben können, um Model werden zu können.



Engagement, Disziplin und Durchhaltevermögen - die ersten Schritte zur Karriere

Zumindest für die Anfänge der Modelkarriere ist es wichtig, hohe Ansprüche zurückzuschrauben. Während Models wie Gemma Ward und Giselle Bündchen überraschend von Agenten entdeckt wurden, mussten andere heutige Topmodels oft vor allem zum Beginn ihrer Karriere mit Absagen und Rückschlägen rechnen. Hier ist Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen wichtig.
Andere Nachwuchsmodels versuchen ihr Glück in weltbekannten Modemetropolen wie New York, Mailand oder Paris. Zwar sind hier die Chancen einerseits durchaus erhöht, da diese Städte Ballungszentren der Industrie sind, sich hier also viele Labels, Designer und Modelagenturen angesiedelt haben, die potenzielle Arbeitgeber sein könnten. Andererseits herrscht hier ein großer Konkurrenzdruck, denn auch die Anzahl der Models ist in Städten dieser Art immens hoch.
Hinzu kommt, dass viele Nachwuchsmodels zu Beginn mit Geldproblemen aufgrund schlechter Auftragslage zu rechnen haben. Die ersten Monate eines Models müssen also vor allem in teuren Städten wie Mailand und New York oft in kleinen, ungemütlichen Apartments verlebt werden, die recht weit entfernt von der in den Medien oft als schimmernde Glitzerwelt dargestellten Modeindustrie sind. Durchhaltevermögen bei Castings und Agenturbesuchen zahlt sich hier jedoch für die meisten Models aus, denn das Einkommen steigt mit zunehmenden Aufträgen.
Wichtig ist für werdende Models, sich im Voraus genauestens über die typischen Usancen und Abläufe zwischen Agenturen, Auftraggebern und Models zu informieren, um schwarze Schafe und Betrüger umgehend zu entlarven.


Model werden: Zwischen Full-Time-Job und Lebensgefühl

Zwar klingen die Anforderungen und Bedingungen an die oft noch sehr jungen Mädchen äußerst hoch, ziehen sie doch oft zur besseren Auftragsjagd allein in Millionenstädte und erleben einen recht stressigen Alltag mit vielen Rückschlägen. Aus diesem Grunde gerät das Model-Business zunehmend in die öffentliche Kritik. Dabei ist diese irgendwie ganz eigenwillige Welt nur für diejenigen schwierig, die sich durch Klischees und Illusionen blenden lassen, um Model zu werden. Denn tatsächlich ist der Beruf eines Models immer noch ein Beruf und nicht der Weg, eine konventionelle Berufslaufbahn zu umgehen. Wer sich dessen bewusst ist, der wird die realen positiven Seiten der Modelkarriere schnell kennen lernen. Denn all diejenigen, die die passenden Voraussetzungen mit Disziplin und Engagement vereinen, erwartet ein abwechslungsreicher Beruf mit kreativen und bekannten Menschen, mit einem Arbeitsgegenstand, den viele als die höchste Kunst unseres Zeitalters bezeichnen, einen abwechslungsreichen Berufsalltag, der vielleicht stressreich, aber nie langweilig wird, und viele wichtige Beziehungen in der Industrie. Das aufregende Leben in den Metropolen, das manchmal laut und hektisch sein kann, bietet einen spannenden Lebensraum mit viel Inspirationen und Möglichkeiten.
In Anbetracht dessen lohnt sich die manchmal sehr harte Arbeit und schweren Anfänge. Wer sich also fernhält von unseriösen Agenturen und Auftraggebern, bereit ist, viel zu investieren und großen Mut aufzubringen, finden beim Model werden ihre Erfüllung.

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