Alina

Unterwasserbild, wie bekomme ich ein gutes Unterwasserbild

Stichwörter: Unterwasserbild, Fotos unter Wasser,

Unterwasserbild - wie Schütze ich meine Kamera vor dem Wasser?
Unterwasserbild - muss ich Profitaucher dafür sein?

Unterwasserbild – keine Angst vor großen Fischen!

Wenn ihre hochwertige Spiegelreflexkamera einmal nass wird,
ober ihnen beim fotografieren eines Frosches in den Tümpel fällt,
können Sie davon ausgehen das sie hin ist. Wie also, werden Sie
fragen, wie also entstehen eigentlich diese atemberaubenden
Unterwasserbilder, Bilder von Korallenriffen und Clownsfischen.

Nun, das können Sie auch, sofern Sie tauchen können oder
schnorcheln, denn das Geheimnis der schönen
Unterwasserbilder ist das Gehäuse. Also nicht das Gehäuse Ihrer
Kamera, sondern das spezielle Unterwassergehäuse in das Sie
Ihre Kamera stecken müssen. Und hier schon haben Sie die Qual
der Wahl. Wie tief soll es denn runter gehen? Tauchen Sie mit
Atemgerät oder mit Schnorchel? Die meisten Kamerahersteller
bieten spezielle Unterwassergehäuse für ihre Produkte an. Diese
bieten für eine bestimmte Tauchtiefe eine Garantie auf ihre
Gehäuse aber - man sollte sich auch daran halten, und auf keinen
Fall tiefer tauchen als die Gehäusegarantie reicht.

Fangen wir doch einmal ganz oben an, am Wasserspiegel
sozusagen. Hier werden, für den schnorchelnden Amateur, auch
Einwegkameras angeboten, einige sind für Tauchtiefen bis 15
Meter geeignet, was bei dem Druck der über Ihnen lastenden
Wassersäule schon eine Menge ist. Aber wie gesagt, Einweg.
Mancher Hersteller von Digitalkameras preist seine Kameras als
Wasserdicht an. Im ganz klein gedruckten steht dann "nur eine
halbe Stunde und nur bis 3 Meter Wassertiefe". Also Vorsicht.

Die Einsteigerlösung ist eine flexible Folie, vergleichbar einer
Plastiktüte. Sie funktioniert solange gut, bis der steigende
Wasserdruck die Folie so eng an die Kamera presst, dass die
Bedienung unmöglich wird. Soll's tiefer gehen, so bis 10 - 20
Meter, ist ein festes Gehäuse zu empfehlen. Das ist nun schon
nicht mehr so ganz billig. Um die 200 Euro werden Sie anlegen
müssen um Nemo in seinem Wohnzimmer zu fotografieren. Wenn
Sie ein Gehäuse wählen das bis 80 Meter Tiefe geeignet ist
müssen Sie noch eine 0 an den Preis anhängen. Keine Angst,
wasserdicht sind diese Gehäuse auch dann noch wenn Sie die
zulässige Tauchtiefe überschreiten, aber die Bedienung ist dann
durch den steigenden Wasserdruck stark beeinträchtigt.

Was Sie keinesfalls vergessen dürfen ist Blitzgerät, das muss
natürlich ebenso Druck- und Wasserfest sein. Ohne Blitz sehen
Sie später auf Ihren Bildern nur eine sehr enttäuschende Blaue
oder Grüne Soße. Der Grund: Das Wasser absorbiert in den
verschiedenen Tauchtiefen das Licht der Sonne. In 10 Meter Tiefe
ist der Gelbanteil des sichtbaren Licht ausgefiltert, Sie sehen
grün, ab 20 Meter ist auch der Grünanteil weg und alles wird auf
Ihren Bildern blau. Tiefer als 30 Meter sehen Sie buchstäblich nur
noch Schwarz.

Anfänger fotografieren am Besten mit einem leichten Weitwinkel,
so um 50mm. Der Bereich der Schärfentiefe ist weit und die
Verzerrungen sind noch erträglich. Gehen Sie ran ans Motiv!
Zwischen 50 cm und höchstens 2 Meter liegt die optimale
Aufnahmeentfernung. Die besten Lichtverhältnisse für
Unterwasserfotografie sind gegen die Mittagszeit gegeben. Ganz
im Gegensatz zur Fotografie an Land ist es gut wenn die
Sonnenstrahlen senkrecht fallen.

Achten Sie auch unbedingt auf Kondenswasser, das sich bildet
wenn die Temperaturunterschiede zwischen Kamera und
Umgebung zu groß werden. Ein Silicagel, das auch
wiederverwendbar ist, kann die entstehende Feuchtigkeit binden.

Und jetzt steht Ihrem Ausflug in die Unterwasserwelt eigentlich
nichts mehr im Wege. Viel Spaß bei Ihrem eigenen Unterwasserbild!

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