Aline

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Frauen Akt - nackt sein, künstlerisch darzustellen

Wer Aktbilder schätzt und sammelt, und vor allem den Frauen Akt, denkt sofort an einen schmuddeligen, fetten Großindustriellen, der irgendwie nicht richtig „tickt“. Dabei ist das „nackt- sein“ in der Kunst alles andere als anrüchig oder gar pervers. Menschen künstlerisch darzustellen ist so alt wie die Menschheit selbst. Egal ob in Felsenbildern oder die Plastiken in den Gärten der Cäsaren. Woran liegt es nun, dass der nackte Mensch als verrucht abgestempelt wurde? Wo der Reiz doch im Verhüllten liegt? Ägyptischen Sklavinnen war das tragen von Kleidung verboten. Lediglich ein Gürtel aus Perlen um die Hüften war gestattet. Im prüden Spanien, zur Zeit der maurischen Invasion, entstanden viele Plastiken, die von den Gebäuden auf die Passanten heruntergrinsten. Eine Art der Eroberer um die Besiegten zu brüskieren. Die Figuren, meistens Darstellungen aus dem Karma Sutra versetzten die streng gläubigen Spanier in blankes Entsetzen. In der westlichen Kultur war es nun mal ein Sakrileg, das Nackt- sein künstlerisch zu illustrieren. Freilich, hinter verschlossenen Türen spielte sich etwas anderes ab.

Viele Künstler tun sich schwer damit den Menschen nackt zu zeichnen. Sie geben dem eigenen Unvermögen oder der falschen Technik die Schuld. Dabei ist es ganz einfach. Weder Hand noch Pinselführung sind das Problem. Es ist das Denken, die Einstellung, die Hemmungen auslöst. Das Auge „sieht“ doch der Künstler traut seinen Augen nicht.
Wer sich an einen Frauen-Akt versuchen möchte, sollte mit einem Modell arbeiten. Wer kein Modell findet, studieren im Museum die Plastiken. Das ist immer noch besser als ein Foto. Bei Fotos fehlt die Räumlichkeit, also die dritte Dimension. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Selbstbildnis vor dem Spiegel oder man tritt einem Kunstverein bei. Die Kosten für ein Model werden aufgeteilt und in der Gruppe macht das Malen gleich doppelt so viel Spaß. Die Werkstatt sollte groß genug sein, um genügend Abstand zum Modell zu schaffen. Unbedingt einen Heizstrahler bereithalten und einen Raum, damit sich das Modell an und auskleiden kann. Das Material und Zubehör wird je nach künstlerischen Vorlieben gewählt. Leinwand, Karton oder Papier nicht zu klein wählen. Für eine geeignete Lichtquelle sorgen. Licht und Schatten sind für eine gelungene Bild Komposition unerlässlich.

Ins kalte Wasser springen oder das Werk akribisch vorbereiten? Ein künstlerischer Schaffensprozess wirkt sich positiv auf alle Sinne des menschlichen Seins aus. Leinwand, Pinsel und Farbe mehr braucht es nicht um den angestauten Frust zu lösen. Wer genügend Ehrgeiz entwickelt und Frauen Akte malen möchte, kommt um ein Studium von Maßen, Proportion und Anatomie des weiblichen Körpers nicht umhin. Der griechische Bildhauer Polyklet setzte Maßstäbe, um die Proportion des menschlichen Körpers zu beschreiben. Höhe und Breite des Menschen werden anhand der Länge des Kopfes berechnet. (Dies wird Kanon genannt.) Der ideale Frauenakt wird im „achtköpfigen Kanon“ gemalt. (Acht Köpfe in der länge, zwei Köpfe in der breite.) Ein männlicher Akt ist etwas größer. Manche Künstler bevorzugen den achteinhalb Köpfigen Kanon von Milo. Der Oberkörper ist etwas länger.

Die berühmtesten Frauen Akte in der Kunstgeschichte.

Jan van Eyck „Eva“ Ölmalerei um 1432. Abrecht Dürer überprüfte die Richtigkeit des achtköpfigen Kanons. 1507 benützte er für sein Werk „Eva“ den neunköpfigen Kanon.
Botticellis „Geburt der Venus“ dürfte wohl selbst den größten Kunstbanausen ein Begriff sein. Die Liste könnte natürlich endlos weiter geführt werden. Wer sich ernsthaft mit der Kunst auseinandersetzten möchte, sollte keine Möglichkeit auslassen regelmäßig Museen und Ausstellungen zu besuchen.

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