Petra

Kindermodels - Modelagentur Verzeichnis STYLISHED

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zu unseren Kindermodels

Umso mehr der Markt, und damit die Werbung, Kinder als Zielgruppe entdeckt, umso mehr Kindermodels werden für Werbung und Marketing gebraucht - sei es für Print oder Werbespots, Kataloge oder Promotions.
Was vor zehn Jahren noch die Ausnahme war, ist heute die Regel: Kindermodels haben einen völlig eigenständigen Modelmarkt erschlossen, in dem aber auch andere Regeln gelten als in der Modelwelt ansonsten.
Der Bedarf an Kindermodels, den es allein in Deutschland zu decken gilt, ist dabei umfänglich: nimmt man nur die umfangreichen Modekataloge der grossen Versand- und Kaufhäuser, werden pro Saison - also mindestens zweimal im Jahr - etwa 350.000 Aufnahmen mit Kindermodels gemacht. Hinzu kommen noch die vielen Fotostrecken der jährlich wachsenden, auf die Zielgruppe der Eltern ausgerichteten, redaktionellen Beiträge in Zeitschriften. Und die meisten Modelagenturen für Kindermodels vermitteln zudem noch Statisten für Film- und Fernsehproduktionen.

Das Modeln kann also für Kinder und ihre Eltern ein einträglicher Nebenverdienst sein - allerdings nur unter ganz bestimmten Vorraussetzungen. Denn grundsätzlich herrscht in Deutschland Kinderarbeitsverbot, das nur für spezifische Fälle - wie der Tätigkeit von Kindermodels - mit strengen Auflagen Ausnahmen möglich macht.
Diese sind in den gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetze eindeutig formuliert. So dürfen Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren maximal zwei Stunden am Tag, und das auch nur zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr, für das Modeln eingesetzt werden. Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren dürfen höchstens drei Stunden, und zwar zwischen 8.00 Uhr und 22.00 Uhr als Model arbeiten. Darüberhinaus müssen für Drehs für Film und Fernsehen, sowie dem Dreh von Werbespots Genehmigungen der lokalen Gewerbeaufsichtsämter eingeholt werden.

Am besten ist es, wenn das eigene Kind von selber modeln möchte. Aber auch, wenn man als Elternteil beobachtet hat, dass das eigene Kind gerne mit der Kamera arbeitet, sich gerne verkleidet, schauspielerisch begabt ist, und eine Faszination für andere Kindermodels oder die Medien entwickelt, kann man dem Kind vorsichtig - und vor allem, ohne eine Erwartungshaltung zu formulieren - vorschlagen, doch einmal zu Probeaufnahmen zu gehen.
Bei der Auswahl der entsprechenden Agentur ist das Internet behilflich. Unter dem Stichwort "Kindermodelagentur" findet man ein reichliches Angebot. Übrigens sollte man nicht glauben, dass an Kindermodels dieselben ästhetischen Ansprüche wie an Erwachsene herangetragen werden, und deshalb das eigene Kind von der Idee abbringen wollen - bei Kindermodels zählt hauptsächlich die Freude am Spiel mit der Kamera, und herausstechende, interessante Merkmale wie Sommersprossen zählen oft mehr, als nur herkömmlich "hübsch" zu sein.

Ganz wichtig sind Charaktereigenschaften, die es einem Kind ermöglichen, sich auch in fremder Umgebung leicht zu öffnen und zu entspannen: wenn es von Natur aus aufgeweckt und lustig ist, neugierig auf alles Neue, und gerne von selbst mit verschiedenen Ausdrucksweisen und Situationen spielt, könnte es gut für die Kindermodelarbeit geeignet sein. Keinesfalls wird eine gute Agentur Anspruch auf Perfektion erheben; und die Eltern sollten dies auch nicht tun. Im Gegensatz zu vielen Shootings und Motiven von Erwachsenen werden fast alle Kindermodelshootings den Spaß am Leben kommunzieren wollen; und den muss das Kind auch gefühlt und glaubwürdig transportieren können.

Bei der Auswahl der in Frage kommenden Kindermodelagentur sollte man einige Kriterien berücksichtigen, und sich insgesamt mehr als eine Agentur anschauen. Selbstverständlich ist, dass mindestens ein Erziehungsberechtigter die Kinder begleitet. Im Idealfall sollte das ein Elternteil sein, damit sich das Kind behütet und sicher fühlt, und ganz entspannt in die neue Situation hineingehen kann. Auch später hin sollte immer ein Elternteil beim Shooting dabei sein, selbst, wenn das Kind glaubt, es alleine schaffen zu können. Falls die Agentur vorschlägt, dass das Kind - egal in welchem Alter - allein zum Shooting kommt, sollte diese Agentur direkt von der Liste der in Frage kommenden gestrichen werden.
Die meisten Agenturen stellen bereits einen
Bewerbungsbogen online zum Ausfüllen auf ihren Webseiten zur Verfügung. Bei guten Agenturen gibt es auch immer einen Unterpunkt mit häufig gestellten "Fragen & Antworten". Diesen sollte man sich sorgfältig durchlesen, bevor man sich ans Ausfüllen des Bewerbungsbogens macht, denn aufgrund der Ausführlichkeit, mit der mögliche Fragen und Zweifel behandelt werden, bekommt man schon ein gutes intuitives Gefühl für die Agentur. Ist das Kind, das gerne modeln möchte, alt genug, sollte man sich die Webseite der Agentur ruhig zusammen anschauen und besprechen.

Eine gute Agentur sollte Kinder aus den verschiedensten Kulturkreisen willkommen heißen. Sie sollte das erste Casting und Kennenlernen umsonst anbieten, und vorab telefonisch für alle Fragen zur Verfügung stehen. Hat man sich für die Teilnahme an einem Kindermodelcasting entscheiden, sollte man einen Termin wählen, an dem das Kind sonst keine anderen Verpflichtungen hat, und mit Vorfreude und entspannt in die Agentur geht. Auch der begleitende Erwachsene sollte genug Zeit und Gedult mitbringen und selbstverständlich während des ganzen Castings anwesend bleiben. Ein Geheimtipp ist es, ein Lieblingsspielzeug oder ein vertrautes Stofftier des Kindes mitzunehmen, das gleichzeitig als Requisite und Vertrauensanker etwas Gewohntes im Fremden schafft. Vom ersten Casting sollte man nichts Spezifisches von sich und seinem Kind erwarten. Vor allem darf man das Kind auf keinen Fall kritisieren. Immer sollte der Spaß am Wichtigsten sein. Auch daran erkennt man eine gute Agentur, dass sie sich von elterlichen Ambitionen der Selbstverwirklichung und reinem Honorardenken deutlich distanziert. Wichtig ist auch, dass und welche Referenzen die Agentur vorzuweisen hat. Diese sollten nachvollziehbar und transparent gelistet sein.

Wie läuft ein gut organisiertes und sinnvolles Kindermodel-Casting ab? Wenn es sich bei der ausgesuchten Agentur nicht um eine reine Internetagentur handelt, die gegen ein Vermittlungshonorar aus bestehenden Kinderbildern Sedkarten anlegt und nur über eine virtuelle Plattform vermittelt, ist ein Casting unverzichtbar.
Dieses sollte in einem professionellen Fotostudio unter echten Shooting-Bedingungen stattfinden, damit man von Anfang an erkennen kann, wie das Kind mit dem Raum, den Menschen und dem Licht umgeht. Es gibt Kinder, die sich liebend gerne von den eigenen Eltern fotografieren lassen, bei einem unbekanten Fotografen aber Probleme haben oder scheu werden. Deshalb reichen vorab geschickte Fotos als Beurteilungsgrundlage für die Eignung als Kindermodel auch nicht aus. Neben den Fotos wird meist ein ausführlicher Castingbogen ausgefüllt, in dem Konfektionsgrößen und andere Details abgefragt werden.

Die Kindermodel-Castings selber sollten immer kostenlos sein, denn erst auf der Grundlage der gesichteten Fotos entscheidet die Agentur, welche Kinder in die Kartei aufgenommen werden. Sollte dieser Bescheid positiv ausfallen, werden die Kindermodels unter Umständen zu einem zweiten Foto-Shooting eingeladen, damit insgesamt ausreichend Fotomaterial für die Vermittlung zur Verfügung steht. Für diesen professionellen, fotografischen Aufwand und die Aufnahme in die Kindermodel-Kartei kann die Agentur entweder eine einmalige oder eine Jahresgebühr erheben. Diese sollte dann alle Vermittlungsaktivitäten der Agentur decken.
Damit einhergehen sollte das schriftliche Einholen einer elterlichen Erklärung, in der das Einverständnis zur Aufnahmenmitwirkung von den Eltern und unter Umständen auch dem Hausarzt ( vor allem bei Film- und Fernsehdrehs ) abgefragt wird.

Nach dem Casting und der Aufnahme des Kindes in die Kindermodel-Kartei werden die Kindermodels je nach Anfrage und Eignung den Kunden per Setcard vorgestellt. Der Kunde wählt aus den gemachten Vorschlägen die Kindermodels aus und die Agentur setzt sich mit den Eltern in Verbindung. Allein bei diesen und beim Kindermodel liegt dann auch die Entscheidung, ob das Kind Zeit und Lust hat. Eine Verpflichtung zur Annahme von Aufträgen sollte es nicht geben. Kommt es zu einer Buchung, ruft die Agentur die Eltern mit den entsprechenden Eckdaten an, und bestätigt den Auftrag nochmals schriftlich. Die Gagen für einen Tag Arbeit als Kindermodel belaufen sich erfahrungsgemäß zwischen zwischen 80 Euro und 250 Euro (für Fotoaufnahmen), bei einer durchschnittlichen Shootingdauer zwischen ein bis zwei Stunden.

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