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Männliche Models - Alles was man wissen muss! Stylished listet männliche Models und zeigt die Voraussetzungen auf, um als Mann ein Model zu werden.

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Mit Karl Lagerfeld vor dem Borchardt in Berlin Mitte Paparazzi abwimmeln, Pamela Anderson den Rücken am Laguna Beach mit tierversuchsfreiem Sonnenfluid eincremen, Esther Canadas tief in die blauen Augen schauen - es scheint eine gemeinsame Voraussetzung zu geben, um genau das im Leben einmal vorzuhaben: Männermodel sein. Der aktuelle Shooting-Star der Branche und zugleich die männliche Muse von Lagerfeld, Baptiste Giabiconi, ging den Traumweg eines jeden männlichen Modells. Er wurde auf den Straßen von Marseille für Fotoaufnahmen in Paris gecastet und von seinem heutigen Mentor entdeckt. Seitdem häufen sich seine Werbekampagnen, die von Armani, Chanel und Vogue Fashion-Aufnahmen bis zu Schwarzkopf Haarpflege reichen. Von Platz eins des männlichen Topmodells hat er Markus Schenkenberg oder Mark Vanderloo längst verdrängt. Dennoch sind sie bis heute Ikonen in der Welt der Männermodels und fast ebenso berühmt wie die weiblichen Stars der achtziger Jahre à la Linda Evangelista und Tatjana Patitz. Wer aber kennt schon die Namen der Models, die heute am besten im Geschäft sind? Namen wie der des Belgiers Danny Schwarz, des Iren SeanO'Pry oder des Amerikaners Garrett Neff sagen nur Insidern oder Modelbookern etwas. Alle anderen kennen nur ihre namenlosen, aber umso prägnanten Gesichter und Körper von Werbekampagnen wie Dolce & Gabana oder Calvin Klein. Mit diesem Schicksal müssen sich 99 Prozent der männlichen Models abfinden. Ihre Köpfe haben hohen Wiedererkennungswert, doch ihre Namen merkt sich niemand. Nicht jedes erfolgreiche Model wird auch ein Star. Nichtsdestotrotz steht der Model-Beruf weit oben in der Liste der Traumjobs. Was also sind die Voraussetzungen, um Model zu werden?

Bedingungen für einen Traumjob
Zwei eiskalte Bemerkungen vorweg: Wer wissen will, ob er die Voraussetzungen zum männlichen Model mitbringt, braucht keinen anonymen Modeltest, sondern einfach nur ein Maßband. Wer von mehreren renommierten Agenturen abgelehnt wird, darf sich nicht als unentdecktes Talent bemitleiden. Vielleicht ist er ein schöner oder charmanter Mensch, aber das Talent zum professionellen Modeln fehlt. Zurück zum Maßband. Unter 1,82 Metern läuft nichts. Eine Größe über 1,90 Meter ist ebenfalls problematisch, da oft die Proportionen nicht mehr ausgewogen sind. Die berühmte Giraffe mit dem winzigen Kopf und den riesigen Füßen hat es bekanntlich schwer. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Die Konfektionsgröße sollte 48 oder 52 sein. Das Maßband beweist, ob die Proportionen stimmen: breite Schultern, schmale Taille, schmale Hüfte. Ob der Körperbau eher athletisch oder leptosom sein soll, also eher Pete Doherty oder Daniel Craig, hängt vom Geschmack des Designers und den aktuellen Modetrends ab. Auf jeden Fall braucht man keinen Sixpack. Tiefes Braun, womöglich im Solarium künstlich erzeugt, ist ein absolutes Tabu. Ob die Haut rein und glatt, die Haare gepflegt und die Zähne weiß genug sind, zeigt ein ehrlicher Blick in den Spiegel. Auch Feedback von guten Freunden wirkt Wunder bei der Selbsteinschätzung und erspart spätere Enttäuschungen bei Modelagenturen. Eine gute körperliche Fitness hilft den Stress im Model-Business durchzustehen ebenso wie die Disziplin eines ehrgeizigen Leistungssportlers. Das ideale Alter, mit dem Modeln zu beginnen, liegt für Männer bei 16 bis 20 Jahren. Das ist zwar früh, aber gute Models entfalten ihr Potenzial erst vollständig, wenn sie in Ruhe eine Entwicklungsphase durchlaufen können.

Bewirbst Du Dich noch oder bist Du schon entdeckt?
Wer Model werden will, hat zwei Alternativen. Julia Stegner wurde auf dem Münchner Oktoberfest in Räuberzivil von einem Trendscout entdeckt, Markus Schenkenberg im Skateroutfit direkt von Venice Beach ins Fotostudio geholt. Sich an In-Locations aufzuhalten oder im Straßencafé in der Fußgängerzone auf seinen Entdecker zu warten, ist weniger unrealistisch als zuerst vermutet, denn die Modelagenturen sind gezielt an solchen Orten unterwegs, um Nachwuchstalente aufzuspüren. Systematischer ist freilich die aktive Bewerbung bei renommierten Agenturen. Vor der Bewerbung, die außer den Maßen des Jung-Models auch zwei Fotos enthalten sollte, ist eine gute Recherche angebracht, an wen man seine Dokumente schickt Die Fotos brauchen übrigens nicht von einem teuren Profi-Fotografen geschossen werden. Es genügt ein schönes Portrait und ein aussagekräftiges Ganzkörperfoto in Badehose oder Unterwäsche. Sich kostspielige Sedcarts erstellen zu lassen, bevor überhaupt ein Auftrag zustande kam, ist unnötig. Seriöse Modelagenturen verlangen, wenn sie sich für die Aufnahme eines Bewerbers in ihre Kartei entschieden haben, niemals Geld. Dieser Service, die Betreuung und die Ausbildung des Models sind Investitionen, die sich für die Agentur erst später amortisieren werden, wenn ihr neues Gesicht von Kunden gebucht wird. Hier eine Übersicht der größten deutschen Agenturen für Männermodels (in alphabetischer Reihenfolge): Izaio, Kult Model, Modelwerk, Mega Model, Place Models. Um an gute Fotos von sich zu kommen, besteht auch die Möglichkeit einen TMP-Auftrag anzunehmen. TMP steht für "Time for Print" und bedeutet, dass weder Model noch Fotograf für ihre Arbeit entlohnt werden, die Bilder auf von beiden Seiten für spätere Bewerbungen oder das Model-Booklet verwendet werden dürfen. Vor TMP-Shootings ist auf jeden Fall die Klärung der Bilderrechte schriftlich zu fixieren.

Jobalternativen für männliche Models
Model ist der Oberbegriff für eine Reihe von möglichen Jobs, die ein männliches Model ausüben kann, wenn der Durchbruch erst einmal geschafft ist. Zwei grundsätzliche Alternativen von Aufträgen sind zu unterscheiden: Laufsteg-Jobs und Foto-Shootings. Manche Models sind auch auf Werbespots oder Musikvideos spezialisiert. Die meisten von ihnen spekulieren aber mittelfristig auf eine Schauspieler-Karriere, viele haben auch eine Schauspielausbildung oder eine Musical-Darsteller-Ausbildung absolviert. Die Bandbreite der Beschäftigungsmöglichkeiten ist breit. Wer über seine Agentur für den Catwalk von einem speziellen Designer gebucht wird, hat das große Los gezogen und läuft im besten Fall auf einer der großen Modeschauen in Paris, Mailand, New York oder Berlin. Aber auch der Weg über kleinere Fashion-Shows lohnt sich. Je nach Designer und City sind andere Typen gefragt. Die perfekten Bewegungsabläufe auf dem Laufsteg trainieren spezielle Catwalk-Trainer mit Nachwuchsmodels. Wer entdeckt, dass der Catwalk und die damit verbundene nervliche Anstrengung nicht richtig für ihn ist, der hat eine andere Möglichkeit, um Model zu werden. Die Palette an Fotoshootings ist nämlich ebenfalls bunt. Sie reicht von Langzeitaufträgen für ein Mode- oder Kosmetiklabel ("das Gesicht von Strenesse Men), über kampagnenbezogene Verträge (wie für den neuen Duft: Dior Homme Sport) bis hin zu auf den ersten Blick weniger attraktiven Katalog-Aufträgen wie Otto oder Conleys oder Shootings für Unternehmenspublikationen wie den aktuellen Angebots-Katalog von Tchibo. Renommierte Designer achten sehr darauf, für wen das Männermodell, das sie engagieren wollen, bislang gearbeitet hat. Model-Agenten helfen dabei, die Karriere in die gewünschte Richtung zu lenken. Im Zweifelsfall raten sie auch dazu, einen Auftrag nicht anzunehmen, wenn er nicht zum Image passt, das gerade aufgebaut wird. Bevor der begehrte Auftrag ergattert wird, muss jedes Model, auch die Top-Stars der Branche zum Casting. Anhand der Sedcards und Model-Booklets treffen sie eine Vorauswahl. Fotograf und Kunde machen Probefotos im jeweiligen Setting und entscheiden sich erst vor Ort für ein Model. Manche Fotografen veranstalten auch sogenannte Go see's. Ohne konkret vorliegenden Auftrag vom Kunden stellen sich Models bei Branchen-Fotografen vor, um einen professionellen Footprint zu hinterlassen und eventuell vom Fotografen weiter empfohlen zu werden. Der Tagesverdienst eines Models ist sehr unterschiedlich. Er beginnt bei 500 Euro pro professionellem Auftrag und endet bei weit über 10.000 Euro. Wird man für eine ganze Kampagne gebucht, liegt der Verdienst weit darüber. Die Modelbranche ist übrigens eine der wenigen Bereiche, in denen Frauen besser bezahlt werden als Männer. Doch Männer können ihren Lebensunterhalt als Model lebenslang bestreiten, solange sie sich gut in Form halten.

Männliche Topmodels müssen sich nicht mehr viel Sorgen um ihre Zukunft machen. Selbst wenn sie den Beruf nicht lange ausüben würden, so hätten sie doch schon genügend Geld verdient. Denn männliche Topmodels erhalten sehr viele Werbeangebote, meist können sie sich davor gar nicht retten. Aber wie wird man männliches Topmodel? In einigen Ländern kann man sich den Titel des männlichen Topmodels in einer Show erarbeiten. Dies fängt bei einem Casting an und hört mit dem besten Model auf. Wenn man eine solche Show gewonnen hat, bekommt man sofort ein Angebot einer renomierten Firma. Dies kann eine Zeitung sein, ein Modedesigner, ein Werkzeug- oder ein Autohersteller oder anderes.

Man kann sich aber auch als männliches Model von ganz unten zu einem der männlichen Topmodels hocharbeiten. Umso mehr Buchungen ein Model hat, umso aufmerksamer werden auch andere Kunden. So kann das männliche Model von einem Auftrag zum nächsten springen, bis er so zu den männlichen Topmodels zählt. Große Designer werden sich um männliche Topmodels reißen, damit diese auf ihren Laufstegen laufen. Ebenso werden große Firmen nicht eher aufgeben, bis sie männliche Topmodels überzeugen konnten, für ihre Marken zu werben. So haben männliche Topmodels auf jeden Fall keine finanziellen Schwierigkeiten, wenn sie mit ihrem verdienten Geld gut umgehen. Meist kann man sogar männliche Topmodels in einigen Spielfilmen bewundern.

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