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Mindestlohn in der Textilbranche

07.04.2015 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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Bereits seit der ersten Erwähnung hat der Mindestlohn in Deutschland für zahlreiche Schlagzeilen und für unglaublich umfangreiche Diskussionen geführt. Doch egal wie oft darüber diskutiert wurde, der Mindestlohn von 8,50 Euro gilt seit dem 1.1.2015 für alle in Deutschland ansässigen Minijober. Der Mindestlohn ist dazu eingeführt wurden, um damit alle Minijober zu begünstigen, auch in der Textilbranche. Doch so einfach wie es im ersten Moment klingen mag ist es nicht, denn die Spalten zwischen Ost und West sind auch hier merklich spürbar.

Die Textilbranche in Deutschland

Die Textilbranche in Deutschland ist neben der Ernährungs- und Lebensmittelindustrie eine der wichtigsten Konsumwirtschaftszweige. In Deutschland gibt es mittlerweile bis zu 1200 mittelständische Unternehmen, die wiederum 120.000 Arbeitnehmer beschäftigen und mehrere Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Trotz dieser hohen Zahlen werden die meisten Textilien in Deutschland importiert. Das bedeutet wiederum, dass der Markt stark von der Globalisierung abhängig ist. Deutschland steht damit an vierter Stelle, gleich nach Bangladesch, im internationalen Exportgeschäft. Obwohl es auch in dieser Branche recht gut aussieht, hat der Mindestlohn für Minijobs, hier zu starken Diskussionen geführt. Diese Diskussionen und die Einführung des Mindestlohns haben bewirkt, dass es auch hier wiederum Unterschiede gibt.

Die Unterschiede des Mindestlohns in der Textilbranche

Obwohl der Mindestlohn bereits seit 2014 im Gespräch ist und seit dem 1.1.2015 in Kraft getreten ist, gibt es immer noch Unterschiede. Die Tarifparteien der Textil- und Bekleidungsindustrie - der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie, Arbeitgeberverbund, und die Industriegewerkschaft Metall haben bereits 2014 beantragt, dass die Regelungen für den Mindestlohn, welcher am Januar 2015 in Kraft getreten ist, ausgesetzt werden. Damit kam zustande, dass in der Textilindustrie und der Bekleidungsbranche Unterschiede in der Ausführung des Mindestlohnes in Kraft getreten sind. Diese zeichnen sich wie folgt ab:
Unternehmen die im Westen Deutschlands ein Unternehmen führen und Arbeitnehmer dort beschäftigen, müssen am dem 01.01.2015 den Mindestlohn von 8,50 Euro zahlen. Unternehmen welche im Osten von Deutschland Arbeitnehmer beschäftigen, sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Das bedeutet, ab 01.01.2015 einen Mindestlohn von 7,50 Euro, ab 01.01.2016 ein Lohn von 8,25 Euro, ab dem 01.11.2016 ein Mindestlohn von 8,75 Euro. Zu 01.01.2017  gilt dann der eigentliche Mindestlohn von 8,50 Euro, der dann aber schon auf 8,75 Euro angehoben sein dürfte. Damit haben Unternehmen welche sich im Osten angesiedelt haben länger Zeit um sich auf den Mindestlohn einzustellen und nähern sich langsam an die 8,50 Euro an.

Mindestlohn für Textilunternehmen in Bangladesch

Zahlreiche Kleidungsstücke kommen aus dem Ausland nach Deutschland, darunter aus dem Herstellungsland Bangladesch. Unternehmen könnten nun angehalten sein, Kleidungsstücke wegen dem Mindestlohn nicht mehr in Deutschland produzieren zu lassen, sondern in dem günstigeren Herstellungsland Bangladesch. Doch auch hier gelten seit Neustem ein Mindestlohn und bessere Arbeitsbedingungen. Beschäftigte in einer Näherei bekommen beispielsweise nun rund 75 Prozent mehr Geld, als zuvor. Das macht einen Verdienst von 50 Euro aus. Selbst in Indien, Sri Lanka, und Vietnam liegen die Mindestlöhne der Textilbranche inzwischen zwischen 53 und 60 Euro. Zusätzlich haben Unternehmen mit den dortigen Gewerkschaften einen Vertrag für bessere Arbeitsbedingungen geschlossen. Was ein enormer Fortschritt ist.

Fazit zum Mindestlohn in der Textilbranche

Auch wenn er stark umstritten war, so ist der Mindestlohn trotzdem eingeführt wurden und er hat auch vor der Textilindustrie keinen Halt gemacht. Viele Unternehmen haben eine Staffelung der Mindestlöhne beantragt. Doch auch hier wird spätestens 2017 der Mindestlohn von 8,50 Euro eintreffen. Für Arbeitnehmer ist der Mindestlohn hilfreich, denn sie bekommen die Möglichkeit Ihr Leben besser zu gestalten. Aber auch wenn der Mindestlohn in erster Linie für die Arbeitnehmer als wirtschaftlich sinnvoll erscheint, so kann der Schein trügen, denn die Inflation scheint anhand des Mindestlohnes anzusteigen. Immer mehr Unternehmer sind gezwungen Mitarbeiter zu entlassen, was wiederum zu einer verschlechterten Wirtschaft bei den Arbeitnehmern sorgt.

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