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Neuer Trend aus Südamerika

10.05.2014 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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So unterschiedlich die perfekte Form eines Frauenkörpers im Laufe der Jahrhunderte auch definiert wurde - eine Konstante ist über die gesamte Entwicklung auszumachen: Nur wenige Frauen entsprechen von Natur aus dem gerade geltenden Schönheitsideal. Deshalb wird nachgeholfen, wo es nur geht. Im Neudeutschen Begriff "Shape Wear" ist das englische Wort für "Form" schon enthalten, und so kaschiert die robuste Unterwäsche die bekannten Problemzonen des Körpers durch den richtigen Schnitt.

Korsett bereits seit der Antike bekannt

Historisch betrachtet ist die Idee der Shape Wear nicht neu: Historiker konnten schon den alten Griechen nachweisen, etwa 2900 Jahre vor Christi damit begonnen zu haben, ihre Leibesfülle in die richtigen Bahnen zu lenken. In Europa hat zudem auch das Korsett eine lange Tradition, welches noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Kleiderschrank jeder Frau zu finden war. Später kam eher eine Corsage zum Einsatz, um die Weiblichkeit der Figur zu betonen: Wie bei der Corsage handelt es sich um ein trägerloses Kleidungsstück, welches den Oberkörper eng umschließt. Im Unterschied zu Letzterer ist die Corsage allerdings weniger steif, der Oberkörper wird also lediglich gestützt und nicht direkt geformt. In beiden Fällen handelt es sich aber um ein Oberteil, welche durch den Druck besonders starke Belastung ausgesetzt ist. Vor allem muss es aber genau passen und den idealen Schnitt besitzen, um tatsächlich für eine angenehme Formgebung zu sorgen. Bei der Herstellung werden die Zuschnitte deshalb häufig per Lasercut gemacht: Dadurch können mithilfe eines gebündelten Lichtstrahls aus einem Stück Stoff sehr genaue Muster herausgetrennt werden. Die genauen Fertigungsmethoden und die robusten Stoffe haben allerdings ihren Preis, im Vergleich zu herkömmlicher Unterwäsche ist Shape Wear deutlich teurer.

Bereits ab Kleidergröße 36 erhältlich

Kaschieren lassen sich prinzipiell alle Problemzonen:

  • zu schwaches Bindegewebe an den Oberschenkeln.
  • ein zu großer Busen- hier lässt es sich eine deutlich sichtbare Straffung oder Verkleinerung erzielen,
  • keine Taille.

Prinzipiell lässt sich sagen, dass zwischen Brust und Knie praktisch jeder Teil des Körpers in Form gebracht werden kann. Derzeit lässt sich ein Aufleben des Trends klar erkennen: Von Südamerika kommend, erfreut sich Shape Wear auch bei uns einer steigenden Nachfrage. Mit dem neuen Namen legt sich die funktionelle Unterwäsche auch gleich ein neues Image zu: Vorbei die Zeit, als Formwäsche eher beleibteren, älteren Frauen zugeschrieben wurde. Moderne Shape Wear ist bei bereits ab Größe 36 und attraktiven Designs verfügbar. Beim Kauf der Unterwäsche ist neben dem persönlichen Geschmack die richtige Passform entscheidend. Hierbei sollte durchaus eine fachliche Beratung erfolgen, wenn noch nie Shape Wear gekauft wurde. Denn beim ersten Tragen wirkt die Unterwäsche grundsätzlich etwas zu eng, im Laufe der Zeit passt sie sich aber besser der Körperform an. Deutlich zu straff sollte der Sitz hingegen auch nicht ausfallen.

SPANX- die Erfolgsgeschichte

Die bekannteste Marke weltweit von Shape Wear heißt SPANX. Die Entstehungsgeschichte von SPANX ist sehr amüsant: Eines Abends findet Sara Blakley, die Unternehmensgründerin, keine Unterwäsche, die sich unter einer hellen Hose nicht abzeichnet. Ohne zu überlegen ersetzt sie die Unterwäsche durch eine gekürzte Strumpfhose. Diese verleiht ihren Konturen die perfekte Form. So ist die Idee zu SPANX Shapewear geboren. Im Jahr 2000 gründete Sara Blakley die Marke und kümmerte sich ab diesem Zeitpunkt um alle Marketingaktivitäten von zu Hause aus. Momentan wird der Unternehmenswert auf ca. eine Milliarde Dollar geschätzt. Die Unterwäsche von SPANX verleiht jedem Körper die perfekte Form und überzeugt durch einen ausgezeichneten Tragekomfort- diesen wird durch den Einsatz hochwertiger Materialien wie Nylon und Spandex erwirkt. Auf dem Markt sind verschiedene Modelle von der SPANX-Unterwäsche erhältlich:

  • Tops,
  • Unterröcke mit Shaping Effekt,
  • Miederhose oder
  • Ganzkörper Shape Suit mit ausgeprägtem Brustbereich und vieles mehr.

Die Preise belaufen sich auf 32,95 Euro für Mieder Strumpfhose bis auf 135,95 für Shape Suit (Quelle: FASHION ID)

Vorsicht bei Thrombose: Besser auf Shape Wear verzichten

In einigen Fällen sollte allerdings auf das Tragen verzichtet werden: Liegt eine bekannte Thrombose oder Atemwegserkrankungen vor, sollte auf Shape Wear verzichtet werden. Gleichzeitig ist von einem dauerhaften Tragen abzuraten, was insbesondere bei Unterwäsche mit deutlicher Stützfunktion gilt. Denn besonders beim langen Sitzen kann die Durchblutung negativ beeinflusst werden. Aus diesem Grund sollte Shape Wear auch auf längeren Flügen nicht getragen werden - wogegen die perfekte Figur am Urlaubsort hingegen wieder durchaus gefällt.

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