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Perlen in der Mode

11.06.2014 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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Es gibt einige wenige Kostbarkeiten, die nie ihren Glanz oder Reiz verlieren und von ewiger Schönheit zu sein scheinen – so wie Perlen. Hier geben wir einen kleinen Überblick über die Perle, ihre Geschichte, wie man sie trägt und wie man sie pflegt.

Faszination Perle: Eine Zeitreise

Perlen bezaubern den Menschen schon seit der Antike. Sie stehen seit jeher in verschiedenen Kulturen für Symbole der Reinheit, Schönheit und des Luxus! Einer der ältesten Funde, der belegt, dass Menschen schon sehr früh nach Perlen tauchten, wurde 2012 in einem jungsteinzeitlichen Grab in den Vereinigten Arabischen Emiraten gemacht: Knapp 7.500 Jahre alt war die gefundene Perle! Denn schon im Neolithikum war Perlmutt als Handelsgut beliebt. In der Antike, etwa ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. rückte die eigentliche Perle in den Vordergrund und avancierte zum Statussymbol der Römer und Griechen. Im Mittelalter hingegen bestanden die christlichen Lehren auf Entsagung von Luxusgütern und prangerten Eitelkeit an. So bekam die Perle einen eher sakralen Charakter und wurde vermehrt in Klöstern auf Ornate gestickt; sie stand nun für die Liebe Gottes und die Reinheit der Jungfrau Maria.

Seit jeher beliebt

In der Neuzeit wurden Perlen aus der Neuen Welt an die europäischen Adels- und Königshäuser geschafft, nachdem Kolumbus dort gelandet war. In Nordamerika gab es viele natürliche Süßwasserperlen in Flüssen und Seen, in Mittelamerika und der Karibik Salzwasserperlen. Eine besonders große Perle kam aus Panama nach Europa und ist heute als La Peregrina, die Pilgerin, bekannt: Sie war unter anderem im Besitz Maria Tudors, Elisabeth I. und der spanischen Könige. Bevor sie 2011 bei Christie’s in New York versteigert wurde, gehörte sie Elizabeth Taylor, die sie von Cartier in ein Collier fassen ließ. Seit aber 1916 der Japaner Kokichi Mikimoto eine Methode zum Züchten runder Perlen zum Patent angemeldet hat, werden fast ausschließlich nur noch Zuchtperlen verkauft. Somit ist auch dieses Schmuckstück für fast jeden erschwinglich geworden.

Die Perle in der Mode

Die Perle ist als Modeschmuck überhaupt nicht mehr wegzudenken – edel und klassisch, passt sie zu fast jeder Art von Garderobe oder Stilrichtung. Und sie ist nicht mehr nur beim Juwelier erhältlich, sondern auch bei Online-Shops wie Mesenso.de. Auf diese Weise kann man sich also beim Onlineshopping neben dem Abendkleid auch direkt das passende Geschmeide mit Zertifikat dazu bestellen. Perlen sind vielfach kombinierbar: Klassisch werden Perlen zu eleganten Roben oder Kleidern getragen, aber auch im Alltag kann eine kurze Perlenkette ein legeres Outfit aufpeppen. Selbst mehrlagig zur schwarzen Lederjacke frischen sie einen ansonsten eher maskulin-rockigen Look auf und vermitteln weibliche Stärke.

Designer setzen auf Schmuck

Und auch die großen Designer setzen auf Eleganz: Coco Chanel brachte die Perlen anstelle des Goldschmucks in Mode und Karl Lagerfeld führt dies erfolgreich fort. In fast keiner seiner Kollektionen kommen keine Perlen zum Einsatz. Doch auch bei anderen Haute-Couture-Schauen sahen wir in den letzten Jahren vermehrt Perlen, etwa bei Balmain 2012 oder bei Alexander McQueen im letzten Jahr.

Unterschiedlicher Style

Übrigens unterscheidet man bei den Ketten verschiedene Typen, die zu bestimmten Anlässen unterschiedlich gut geeignet sind. Kurze, eng am Hals liegende Perlenketten um die 35-41cm Länge nennt man Choker und sind die gängigste Variante, die man zu fast allem kombinieren kann. Die Matinee hingegen ist länger, um die 56-58cm, und passt gut zu langen Abendkleidern, macht sich aber auch im Businesslook gut. Die längste Variante von 76 bis 90cm nennt sich Opera und wird zu sehr festlichen Anlässen getragen, einfach oder doppelt um den Hals.

Perlen richtig pflegen

Da Perlen organisch gewachsene Naturprodukte sind, unterscheiden sie sich von anderen bearbeiteten Materialien wie Edelsteinen und –metallen. Damit sie auch langfristig schön und glänzend bleiben gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte. Folgendes sollten vermieden werden:

  • Kosmetik: Perlen sollten erst angelegt werden, nachdem man sich geschminkt hat. So vermeidet man, dass sich Produkte wie Parfüm, Deodorants, Make-up, Cremes oder Haarspray auf der Oberfläche ablagern. Diese enthalten oft Bleichmittel oder Säuren, die die Perlen angreifen.
  • Hausarbeit: Bei der Arbeit im Haushalt Perlen unbedingt ablegen! Putz- oder Reinigungsmittel können die Oberfläche der Perle schädigen, ebenso harte Gegenstände mit denen man hantiert.
  • Hitze: Setzen Sie Ihren Perlenschmuck keiner direkten Sonne oder großer Hitze aus. Die äußeren Schichten der Perle könnten austrocken, was ein Ermatten des Perlenglanzes und Farbveränderungen mit sich bringen kann.
  • Baden: Nehmen Sie ihre Perlen nicht mit ins Badewasser oder tragen sie im Schwimmbad. Im dortigen Wasser sind Substanzen wie Chlor enthalten auch Meerwasser könnte verunreinigt sein.
  • Aufbewahrung: Lagern Sie Ihre Perlen separat von anderem Schmuck, beispielsweise in einem Etui oder einem Säckchen. So können sie nicht zerkratzt werden.

Kommen wir zur Pflege Ihrer Kostbarkeiten: Nach dem Tragen kann man die Perlen mit einem weichen, feuchten Tuch abwischen, eventuell mit mildem Seifenwasser. Bei hartnäckigen Ablagerungen befeuchten sie ein Wattepad leicht mit Alkohol und versuchen sie damit die Stelle behutsam zu reinigen. Wenn sie Ihre Perlen häufiger tragen, ist es ratsam, sie ab und an vom Juwelier neu aufziehen und knüpfen zu lassen, damit der Faden nicht reißt.

Tägliches Tragen ist kein Problem

Wenn Sie nun all diese Hinweise und Tipps beachten, werden Sie sicher noch sehr viel Freude an ihrem Perlenschmuck haben und ihn oft tragen können. Dazu sei noch gesagt: Häufiges Tragen ist nicht schädlich für die Perlen – im Gegenteil: Die Haut bietet den Perlen einen weichen Grund und eine leichte Feuchtigkeit und Körperwärme, die die Perlen vor dem Austrocknen bewahren.

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