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Stoffe und ihre Eigenschaften

13.09.2013 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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Wäsche und Kleidung wird aus Stoffen hergestellt, die heute für die Haut sehr verträglich sind. Die früher verwendete reine Schafswolle juckte oftmals auf der Haut. Die verschiedenen Stoffe haben ihre Vorteil und Nachteile, insbesondere was die Beanspruchung und die Reinigung der Kleidungsstücke aus diesen Stoffen angeht.

Baumwolle vs Viskose
Baumwolle, die Naturfaser, die sehr häufig für die Herstellung von Kleidung verwendet wird, wird auf ganz natürliche Weise gewonnen, was schon ein Vorteil für sich ist. Darüber hinaus ist sie hautfreundlich, weich und angenehm auf der Haut und man schwitzt darin weniger als in Kunstfasern, denn sie kann bis zu 20 Prozent ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen. Nachteilig ist, dass Baumwolle bei versehentlich zu heißem Waschen einlaufen kann. Die natürliche Kunstfaser Viskose weist vergleichbare Eigenschaften auf wie Baumwolle. Anders als bei Baumwolle lassen sich aber Eigenschaften wie Glanz oder Faserlänge künstlich variieren. Darum wird Viskose beispielsweise häufig für Unterwäsche verwendet. Bekannt ist hierd er Hersteller Skinny mit klassichen und bunten Farben, die mit Baumwolle nicht denselben Tragekomfort hätten. Viskose gilt allerdings als wenig strapazierfähig und ist vor allem im nassen Zustand sehr empfindlich gegenüber Schleudern, Wringen und Reibungen.

Seide, Polyester und Satin
Die Naturfaser Seide wird aus den Kokons seidenspinnender Insekten gewonnen. Entsprechend verarbeitet hat Seide einen edlen Glanz und liegt locker am Körper an. Aus diesem Grund haben Wäsche und Kleidungsstücke aus Seide eine Temperatur regulierende Wirkung. Einige Nachteile hat Seide allerdings auch. Und zwar ist dieser Stoff wasserempfindlich und wegen der aufwändigen Herstellung meist auch teuer. Alternativ wird aus diesem Grund häufig Kunstseide verwendet. Diese wird durch chemische Bearbeitung hergestellt und imitiert die Eigenschaften von Seide. Ähnliche Eigenschaften wie Seide weist die Kunstfaser Polyester (PES) auf. Dieser Stoff ist aber viel feiner und widerstandsfähiger. Sie verfügt über eine nur geringe Dehnbarkeit und ist ideal für den Unterwäschebereich geeignet, da man sich auch bei hohen Temperaturen waschen kann. Polyester knittert dabei wenig und ist schnell wieder getrocknet. Nachteilig ist, dass Schweiß nicht aufgesaugt wird. Auch sehr glänzend ist Satin, hergestellt aus Seide, Viskose oder Polyester. Dieser Stoff gilt als sehr empfindlich, was ihn für Alltagskleidung ungeeignet macht.

Polyamid und Elastan
Polyamid (PA), ein thermoplastischer Kunststoff, weist eine hohe Reißfestigkeit auf und verfügt über eine hohe Scheuerfestigkeit, ist pflegeleicht und strapazierfähig, elastisch und dennoch formbeständig und knitterarm und trocknet auch sehr schnell. Nachteilig kann sein, dass man in dieser Kunstfaser sehr leicht ins Schwitzen gerät. Ebenfalls dehnbar und formbeständig ist die Kunstfaser Elasthan (gibt es auch von der Marke Lycra). Sie nimmt aber nur wenig Feuchtigkeit auf und lädt sich auch nicht ständig auf, wie andere Kunstfasern, schmiegt sich dabei wie eine zweite Haut an den Körper. Nachteilig kann sein, dass bei diesem Stoff eine Empfindlichkeit gegenüber Bleichmitteln mit Chlor besteht.  

Microfaser das Universaltalent
Microfaser, ein Gewebe auf der Basis von Polyamiden, von Polyester oder Viskose, fühlt sich ähnlich wie Seide weich und geschmeidig an. Da diese Fasern sehr leicht Farbe aufnehmen muss man beim Waschen auf die Trennung von Weiß- und Buntwäsche achten. Sonst kommt es zu Verfärbungen. Textilien und Kleidung aus Microfaser trocknet sehr schnell und ist formbeständig.

Fazit:
Alle Stoffe für Wäsche und Kleidung haben Vorteile und Nachteile, die man kennen sollte, insbesondere bevor man sie in die Waschmaschine zum waschen gibt. Die Kleidungsstücke sollten daher so gewählt werden, dass einem die Stoffe von ihren Eigenschaften her in allen Belangen zusagen. Denn vor allem das Wascehn bei niedrigen Temperaturen ist aus hygienischer Sicht nicht unbedenklich, da keine Keime abgetötet werden.

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