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Die Corsage

08.03.2014 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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Unter einer Corsage wird ein schulterfreies Kleidungsstück für die Dame verstanden, welches den Oberkörper fest umschließt. Durch die eingearbeiteten Spiralfederstäbe werden weder Träger noch ein BH benötigt. Die Corsage existiert in drei verschiedenen Variationen. Getragen werden kann sie als Dessous, wobei sie des Öfteren mit Strumpfhaltern versehen ist. Aber nicht nur für drunter eignet sich die Corsage, sondern auch als eigenständige Bekleidung. So kann sie beispielsweise sehr gut zu einer Hose oder einem Rock getragen werden. Direkt an einen Rock angenäht bildet die Corsage das Oberteil eines Cocktailkleides. Gegensätzlich zum Figur formenden Korsett trägt die Corsage nicht zur Formung des Körpers bei, weshalb sie auch weniger eng und steif ist.

Corsage ist 500 Jahre alt

Die Corsage hat ihren Ursprung zu Zeiten der Renaissance, zu Beginn des 16. Jahrhunderts, erlebt. Schon zu jener Zeit trugen insbesondere die Edeldamen diese Corsagen. In Abhängigkeit von der gerade aktuell vorherrschenden Mode nahm das Kleidungsstück über mehrere Jahre hinweg immer wieder andere Formen und Zuschnitte an. Um 1530 wurden zum Teil Verstärkungen aus metallischen Teilen in die Oberteile dieser Roben eingenäht. Damit wurde der Zweck verfolgt, dass der Oberkörper sich immer aufrecht halten konnte. Wie es zu der damaligen Zeit üblich war, ging es unter anderem auch darum, den Busen der Damen flach zu halten. Denn zu der damals vorherrschenden Zeit galt ein großer Busen als ein Zeichen, dass die Frau einem niederen Stande zugehörig ist. Damals zeigten nur Ammen, Bauersfrauen und Mägde einen großen Busen.

Schnürmieder formt Sanduhr-Silhouette

Erst als sich das 17. Jahrhundert dem Ende zuneigte entwickelte das in der heutigen Zeit als Korsett bekannter Schnürmieder. Dieses zeichnet sich ganz besonders durch eine auffallende enge Schnürung aus. Damals bestand das Korsett in den meisten Fällen aus Leder und Fischgräten. Denn diese Materialien gaben der enormen Schnürung den besten Halt. Auf Grund der typischen Formgebung wurde dem weiblichen Körper eine Sanduhr-Silhouette verliehen.

Haken und Ösen für Schnürung

Als es dann in Frankreich Mode wurde, seinen Busen zu stützen und auch zu zeigen, verlief die obere Kante des Korsetts unterhalb der Brust. Damit wurde um 1830 die Haken- und Ösen-Leiste an der Front der Oberbekleidung erfunden. Das Anziehen des Korsetts erfuhr damit eine wesentliche Erleichterung. Der Übergang vom Korsett zur Corsage kann als fließend bezeichnet werden. In der Gegenwart besteht der Unterschied zwischen dem Korsett und der Corsage im Grunde darin, dass die Schnürung im Rücken stattfindet.

Corsage heute weicher

Die Formung der weiblichen Silhuette mittels der Corsage fand noch weit bis in das 20. Jahrhundert hinein statt. In der heutigen Zeit sind die Corsagen im Wesentlichen von weicherer Natur. Sie engen auch nicht mehr so sehr ein wie zu damaligen Zeiten. In der Gegenwart stützen Corsagen durch die Einarbeitung von Spiralstützen die weibliche Brust optisch. Corsagen stützen und verhüllen, und geben trotzdem den einen oder anderen sexy Ausschnitt frei. Auf diese Weise sind Fotos mit Corsagen meist reizvoller als reine Nacktfotos, da sie die Fantasie mehr ansprechen. Dank der Versteifung der Corsagen kann die Trägerin auf das Tragen eines BHs verzichten. Strumpfhalter geben der Corsage etwas Verruchtes, sind angenehmer zu tragen als Strumpfhosen und machen natürlich auch optisch mehr her.

Mieder ist modern

Das damalige Stützmieder zählt heute zur Oberbekleidung und ist in den unterschiedlichsten Materialien wie Farben erhältlich. Sie finen Verwendung im Dindl und als Bluse. Man trägt sie als Verziert sind die Corsagen in der heutigen Zeit sehr oft mit Chiffon, Rüschen oder zarter Spitze. Aber auch bunte Drucke machen aus der Corsage ein hübsches Oberteil. Die Corsage ist äußerst beliebt und findet sich heute vielfach in der Mode wieder.

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