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Esprit orientiert sich für Markenaufschwung an Zara

02.12.2013 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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Im vergangen Jahr bekam das bekannte Mode Label Esprit einen neuen Manager: Jose Manuel Martinez, zuvor beschäftigt beim Konkurrenten Zara, soll dem angeschlagenen Konzern wieder auf die Beine helfen. Im Geschäftsjahr 2012/2013 schrieb der Modekonzern das erste Mal seit dem Börsengang im Jahr 1993 rote Zahlen. Seit bereits fünf Jahren hat Esprit mit rückgängigen Umsätzen zu kämpfen, doch dies will Manager Jose Manuel Martinez nun mit einer neuen Strategie ändern. Dazu verstärkte er sein Management-Team vor kurzem mit ehemaligen Veteranen des Inditex Konzerns, dem weltweit größten Textilunternehmen, der unter Experten für eine anpassungsfähige und dynamische Mode bekannt ist.

Eine neue Strategie soll den Konzern retten
Zu der neuen Strategie des Unternehmens gehört ein schnellerer Ablauf von Design, Fertigung und Verkauf. Dieser Vorgang dauerte zuvor etwa acht Monate und soll nun auf drei bis vier reduziert werden. Mit einem schnelleren Ablauf soll die Möglichkeit gegeben werden, sich an den dynamischen Modemarkt besser anpassen zu können. Hierbei nimmt man sich Konkurrent Zara als Vorbild, denn Zara sei besonders gut in der Lage, sich schnell an den stets verändernden Markt anzupassen und seinen Kunden die neuesten Trends mit einem guten Preis-Leistungs Verhältnis zu bieten. Des Weiteren baut Martinez auf bereits vorhandene Strategien des Unternehmens, die nur zeitgemäß angepasst werden müssen. So sollen die zwölf jährlichen Kollektionen weniger Artikel beinhalten, es sollen leistungsfähigere Lieferanten engagiert und die Kontrolle über den Verkauf einzelner Artikel verbessert werden.

Neue modernere Stores sollen kommen
Eine entscheidende Rolle für den Aufschwung sollen auch die neuen Stores spielen. Im Laufe des Jahres wurden einige Stores geschlossen, doch viele wurden auch modernisiert und umgestaltet. Bereits 50 von etwa 300 Läden In Europa wurden dieses Jahr modernisiert. In diesen erneuerten Läden soll sich bereits eine Umsatzsteigerung und eine Steigerung der Margenperformance ergeben haben. Aufgrund des Erfolges soll eine Modernisierung der übrigen Stores folgen, das Tempo hängt jedoch von der weiteren finanziellen Lage des Unternehmens ab. Auch die Beziehung zu den Kunden, die durchschnittlich 28 Jahre und weiblich sind, soll verbessert werden. Branchenexperten waren der Meinung, dass Esprit zuvor zu sehr auf Umsätze geschielt und den eigentlich Kunden aus den Augen verloren hat. Dieser Entwicklung will Martinez entgegenwirken, und so gab es dieses Jahr Verbesserungen im Service des Online-Shops. So kann man dort nun auch nachträglich Gutscheine und Rabattaktionen einlösen, was einen erheblichen Vorteil für Online-Kunden darstellt. Gutscheine für trendige Mode – nicht nur für Esprit – sind beispielsweise auf Gutscheinsammler.de zu finden. Die Zukunftsprognosen von Martinez bleiben jedoch verhalten. Er ist der Meinung, dass die Verbesserungen erst in einigen Jahren zu sehen sein werden, denn zunächst müssten die internen Probleme behoben werden, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. An Billiganbieter möchte man sich jedoch nicht anpassen, sondern eher wie Konkurrent Zara an einer guten Qualität zu entsprechenden Preisen arbeiten.

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