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Herrenhemden für Freizeit und Büro

03.06.2015 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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Für sehr lange Zeit galt das reinweiß gehaltene Hemd als Statussymbol für den Herrn. Dies zeigte an, dass der Träger desselben sich mit keiner körperlich schweren oder schmutzigen Arbeit beschäftigte, sondern sich jeden Tag ein frisch gewaschenes Hemd leisten konnte. Damit die Ärmel während Bürotätigkeiten beim Schreiben mit der Feder oder dem Füllfederhalter stets sauber blieben, trugen die Herren früher Ärmelschoner. In der heutigen Zeit sind derartige Ärmelhalter kaum noch in Gebrauch. Erst im 20. Jahrhundert haben sich gestreifte und farbige Herrenhemden durchgesetzt.

Die Höhe des Kragens

Wie hoch der Kragen und wie lang der Kragenschenkel ist, bestimmt einzig die aktuell vorherrschende Mode. Wird ein besonders hoher Kragen getragen, wofür beispielsweise Karl Lagerfeld bekannt ist, kommen zwei Schließknöpfe zur Anwendung. Ist eine Rückenfalte vorhanden, gibt es Unterschiede zwischen der so genannten Kellerfalte, der links oder rechts getrennten Bewegungsfalten sowie der offenen Rückenfalte. Direkt neben der Manschette des Herrenhemds kann es vorkommen, dass der Ärmelschlitz mithilfe eines weiteren kleinen Knopfes geschlossen wird. Elegante Herrenhemden kommen oft ohne Brusttasche aus.

Verschiedene Hemdenformen

Bei den Herrenhemden wird zwischen dem Casualhemd für den Freizeitbereich und dem Businesshemd unterschieden. Das Businesshemd ist gekennzeichnet durch die Farbe Weiß oder Blau. Manchmal finden sich auch feine Streifen darauf. In aller Regel wird das Businesshemd zu einem Anzug und einer Krawatte getragen.

  • Das Smoking- und Frackhemd zählt zur Gesellschaftskleidung. Es ist stets weiß und an einer verstärkten Hemdbrust erkennbar.
  • Sportler tragen nicht selten das kurzärmlige Polohemd. Auch die bekannten Flanell- oder Karo-Hemden tragen Herren gern während ihrer Freizeit.
  • Das Feld Hemd hingegen ist ein längeres Herrenhemd, welches sehr robust ist und einer Jacke ähnelt. Es wird vornehmlich beim Militär getragen.
  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam das so genannte Schlupfhemd auf. Heute sind diese Herrenhemden auch unter der Bezeichnung Fischerhemden noch bekannt.

Die Kragenweite ist das Haupt-Maß

Entscheidend für Hemden ist immer die richtige Kragenweite. Das bedeutet, Hemden sollten stets so weit sein, dass noch ein bis zwei Finger zwischen dem Stoff und dem Hals des Trägers Platz haben. Die Ärmel sollten eine Länge aufweisen, so dass diese beim gebeugten Arm den Handknöchel erreichen. Die Hemdärmel sollen wenigstens ein bis zwei Zentimeter aus dem Sackoärmel heraussehen. Wie lang das Maß Hemd sein soll, ist immer davon abhängig, ob dieses in die Hose gesteckt oder darüber getragen wird. Für Herenhemden, die vornehmlich unter dem Anzug getragen werden, sind die Anforderungen an die Passform etwas reduziert, und das Hemd kann durchaus etwas legerer sein. Trendige Hemden oder auch Poloshirts, wie die aktuelle Kollektion der Signum Herren Hemden, die aus hochwertigem irischen Leinen gefertigt sind, sind eher dafür geeignet sie auch offen zu tragen. Freizeithemden, die vornehmlich ohne Jacke getragen werden, sollten auch perfekt passen. Aber auch jüngere Herren folgen dem Trend in Richtung Gentleman und tragen vermehrt Maßanzüge.

Maßhemden

Neben der Möglichkeit konfektionierte Herrenhemden zu kaufen, gibt es auch die Möglichkeit, maßgeschneiderte Hemden zu erwerben. Hierbei wird der Maßschneider mithilfe eines Maßbandes die Körpermaße des Kunden aufnehmen. Die relevanten Daten für Maßhemden sind

  • Armlänge
  • Armumfang
  • Brustumfang
  • Hüftumfang
  • Kragenweite
  • Länge
  • Schulterbreite
  • Taillenumfang.

Im Anschluss daran steht es dem Kunden frei, sich ein Modell auszusuchen, das nach seinen Maßen hergestellt wird. Nach der Fertigstellung des Maßhemdes muss der Kunde dieses anprobieren. Gelegentlich besteht hier auch die Möglichkeit, individuelle Anpassungen vornehmen zu können. Abhängig vom jeweiligen Anbieter kann es sich dabei um eine Auswahl an Knöpfen, Kragenform, Nähten oder auch verschiedenen Stoffen handeln.

Bevorzugte Materialien

Für Herrenhemden wurde bis zum 19. Jahrhundert hauptsächlich Leinen als Material verwendet. Als im Rahmen der industriellen Revolution die Baumwolle bezahlbarer wurde, konnte sich dieses Material nach und nach bei der Produktion von Herrenhemden durchsetzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gesellten sich Kunstfasern und Seide hinzu. Ausgerüstet mit speziellen chemischen Beimischungen von Kunstharz wurde das Material Baumwolle besonders bügelleicht und führte teilweise sogar zu bügelfreien Hemdenstoffen. Dieser einerseits positive Effekt zieht jedoch eine Reduzierung der Luftdurchlässigkeit und Aufnahme von Feuchtigkeit nach sich. Wer qualitativ hochwertige Herrenhemden bevorzugt, ist mit Sea-Island-Baumwolle bestens bedient. Diese besteht aus zweifädigem Vollzwirngewebe. Wer es besonders edel haben möchte trägt Herrenhemden mit eingesticktem Monogramm und Perlmuttknöpfe.

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