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US-Modemarkt in der Krise?

03.04.2017 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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Auch wenn es dieser Tage auf den New Yorker Laufstegen bei der Fashion Week blickte und glitzerte – die Realität holt die Amerikaner und auch die Modeunternehmen spätestens nach dem Ende der Fashion Week New York in diesem Februar ein. Denn es steht offenbar sehr schlecht um den Modemarkt in den USA. Einige der Designer haben schon auf der Fashion Week auf die Spartaste gedrückt, wie Designer Thakoon Panichgul. Dieser ließ 10 Models vor einer Videoleinwand auflaufen für einige Minuten. Der Eindruck war dennoch hervorragend, denn in das Trist von Herbst und Winter 2017 will der Designer Kleidung mit Frühlingsblumen-Prints schicken. Doch bei all dem Frohlocken die Zeichen stehen in der Modebranche in den USA wohl auf einem Tief. Die trübe Stimmung hat sich schon bei den New Yorker Modeunternehmen (rund 900 an der Zahl mit ca. 180.000 Beschäftigten) breit gemacht. So legte das Label Ralph Lauren wieder schlechte Quartalszahlen vor. Und auch die Marke Michael Kors steckt offenbar in der Krise. Die LVMH-Chefs sind darüber natürlich wenig entzückt, wenn Sie darüber mit ihren Investoren sprechen. Die Krise hat aber inzwischen auch Kaufhäuser erfasst, wie Tiffany. Dort wechselte man nach der Kreativdirektorin nun auch die Vorstandsvorsitzende aus.

Tiffany und Macy´s leiden

Gerade Tiffany hat aber auch unter dem Trump-Wahn zu leiden, der im Moment in den Straßen von New York sich in Form von nicht enden wollenden Demonstrationen abspielt. Denn das Hauptgeschäft am Trump Tower ist wegen der ständigen Sicherheitsvorkehrungen – auch weil hier die Präsidentengattin mit ihrem Sohn lebt – teils stark blockiert, so dass kaum Kunden den Weg in das Hauptgeschäft finden. Und auch Macy´s hat angekündigt, dass man Probleme hat. Die Kaufhauskette will 2017 insgesamt 63 ihrer Geschäfte schließen. Damit werden wohl in vielen US-Städten große Mall-Flächen frei.

Billiganbieter boomen - noch

Das Einzige, was derzeit in den USA boomt sind die Läden der Billiganbieter wie Primark. Ob sich die US-Bürger schon mal auf schlechte Zeiten einstellen, weil die wirtschaftliche Lage mit einem Präsidenten, der recht wechselhaft veranlagt und impulsiv ist, sich vielleicht bald verschlechtern wird? Im März 2017 wird Primark jedenfalls sein erstes Großgeschäft in New York eröffnen, und zwar in der Staten Island Mall. Und auch der Onlineversandhändler Amazon scheint unbeirrt sein Geschäft weiter auszubauen. Das Modesortiment dort jedenfalls soll bald erweitert werden. Das wird dann Kaufhäuser und Boutiquen noch mehr in Schwierigkeiten bringen. Doch auch die Billiganbieter für Mode könnten bald in Bedrängnis geraten. Denn Hersteller und Händler müssen die Trumpsche „border adjustment tax“ fürchten. Billig produzieren im Ausland, wie in Mexiko und die bisher ununterbrochene Lieferkette nach Norden könnte nicht so einfach kompensiert werden.

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