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Carla Bruni zurück im Rampenlicht

03.04.2013 - Kommentare: 0 - Autor: Stylished Team
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In den 1990er Jahren war Carla Bruni-Sarkozy ein gefragtes Model, führte Mode von Chanel, Dior, Yves Saint Laurent, Givenchy und Versace vor. 1998 verabschiedete sie sich aus der Welt der Mode und begann eine Musikkarriere. Zwischen 2003 und 2008 nahm sie mehrere Studioalben in der Musikrichtung Pop auf, am 1. April (kein Scherz!) erscheint nur ihr neues Album. Überraschend passiert dies nicht, denn nachdem der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy aus dem Amt schied und mit Carla Bruni aus dem Élysée-Palast auszog, kurbelte die ehemalige First-Lady ihre eigene Karriere wieder an.

Bulgari Kampagne
Kurz vor Weihnachten zierte sie zum Beispiel das Cover der französischen Ausgabe der „Vogue“ und auch eine Fotostrecke mit Kleidungsstücken von Louis Vuitton und Jean Paul Gaultier wurden veröffentlicht. Nun soll sie Gerüchten zufolge auch für das Modehaus Bulgari werben, eine der wenigen Labels, für die sich hatte Carla Bruni zu Topmodel-Zeiten nicht hatte ablichten lassen. Starfotograf Terry Richardson soll Carla Bruni-Sarkozy bereits abgelichtet haben, auf italienischem Boden, ihrer alten Heimat (Carla Bruni besitzt inzwischen die französische Staatsbürgerschaft, was wohl unumgänglich war damit sie Nicolas Sarkozy hatte heiraten können). Konkret soll es bei der Bulgari-Kampagne um die neueste Haute Joaillerie Kollektion gehen. Nach der Rückkehr ins Musikgeschäft wäre dies für die 45jährige auch die Rückkehr in die Modebranche, nachdem sie jahrelang letztlich nicht viel mehr als das schmückende Beiwerk des französischen Premiers war.

Anklage gegen Nicolas Sarkozy

Der Karriereschub, der für Carla Bruni nun erfolgt, kommt allerdings mit einem herben Beigeschmack, denn parallel zu ihrem Erfolg wurde gegen ihren Mann, Nicolas Sarkozy, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er soll der heute 90jährigen L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt Großspenden abgelockt haben. Der Vorwurf der Justiz gegen Sarkozy lautet offiziell: "Ausnutzung der Schwäche". Gegenüber dem "Figaro" sagte Carla Bruni-Sarkozy, dass die Vorwürfe für die Familie "sehr schmerzhaft" seien und sie selbst sehr "wütend" wäre, sich aber über die Sache nicht öffentlich äußern könnte, es sei aber  "unvorstellbar", dass jemand wie Sarkozy die "Schwäche einer Dame mit dem Alter seiner Mutter ausgenutzt haben könnte. Über das Ganze sei ihr Mann aber "gelassen" und "kampfbereit", wie Carla Bruni-Sarkozy weiter sagte.

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